|
Am
Freitag, 13.12.1996, wurden auf dem EU-Gipfel in Dublin die Muster der
künftigen Euro-Banknoten veröffentlicht. Gleichzeitig wurden sie vom
Europäischen Währungsinstitut (EWI) in Frankfurt/M. der Presse vorgestellt.
Diese
Banknoten sollen zum 01.01.2002 in Umlauf gebracht werden. Die nationalen
Währungen werden noch - längstens bis zum 30.06.2002 - parallel zum
Euro umlaufen, danach ist nur noch der Euro in Noten und Münzen alleiniges
gesetzliches Zahlungsmittel.
Die
in den Banknoten dargestellten Graphiken haben die "Zeitalter und
Stile in Europa" zum Gegenstand. Dabei werden die Baustile aus
sieben Epochen der europäischen Kulturgeschichte: Klassik, Romanik,
Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko, Eisen- und Glasarchitektur sowie
moderne Architektur des 20. Jahrhunderts behandelt. Der Entwurf der
Geldscheine stammt vom österreichischen Designer Robert Kalina und setzte
sich gegen 43 weitere eingereichte Vorschläge durch.
Die
Fälschungssicherheit der Euro-Banknoten wird mit den modernsten Sicherheitsmerkmalen
gewährleistet werden, z.B. durch fluoreszierende Fasern, ein Wasserzeichen,
einem Sicherheitsfaden, Druckbesonderheiten, spezielle Materialien und
maschinenlesbare Merkmale. Insbesondere auch die Lesbarkeit für blinde
EU-Bürger wird durch zusätzliche technische Merkmale berücksichtigt.
|